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19. Dezember 2015 - Georgien

Der letzte Tag in Georgien zeigt mir nochmal wie vielfältig die Landschaft ist. Es geht durch ein Tal einen Canyon mit reisendem Wildbach.

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Die Strasse ist wenig befahren und ich geniesse die Ruhe. In der Sonne ist es warm so das ich in der Mittagszeit noch auf einer Wiese verschnaufen kann. Ist die Sonne hinter den Bergen verschwunden gehen die Temperaturen in den Keller. Gegen Abend bekomme ich richtig kalte Finger. Um nach Armenien zu kommen geht es auf 2.200m. Die Auffahrt zieht sich und jeden Meter den ich höher komme wird es kälter.

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31. Oktober 2015 - Georgien

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Von Batumi aus geht es in die Berge. Es regnet öfter und die Nächte sind kühler. Wenn die Sonne durch kommt ist es noch warm. Kurze Hose und Tshirt sind dann noch okay. Die Straßen werden schlechter und mir fehlt der breite Seitenstreifen den ich in der Türkei fast immer hatte.

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Die Häuser sind meist in keinem guten Zustand und das Angebot in den Läden ist begrenzt. Die georgische Küche bietet mehr an Abwechslung. Ein guter Ausgleich. In einem Flusstal schlängele ich mich mal wieder durch die Berge.

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Im engen Flusstal sind Zeltplätze schwer zu finden. Oft geht schon die Sonne unter bis ich einen gefunden habe. Ich genieße die Ruhe und Stille in den Bergen. Ein Lagerfeuer gehört meistens zum Abend. Hier werden nun die Kaki-/Sharonfrüchte geerntet die auch am Straßenrand verkauft werden.

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Ab und an geht es auch mal wieder auf über 900m was mir fantastische Ausblicke in die Landschaft ermöglicht. Entspannt bin ich mit Patrick unterwegs. Am zweiten Tag in Georgien erhalten wir eine Einladung bei der Suche nach einem Zeltplatz.

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Mit dem Gastgeber pressen wir noch Trauben für Wein. Danach gibt es ein deftiges Abendessen mit allem was das Herz begehrt. Und natürlich Wodka. Morgens ein super georgisches Frühstück. Alles ist mit viel Kräutern zubereitet. Darunter auch frischer Koriander, den ich so sehr mag. In den Bergen bin ich trotz Anstrengung sehr entspannt. Eine wundervolle Bergwelt umgibt mich. Was nun schwierig geworden ist ist die Versorgung mit Lebensmitteln. Es gibt kaum noch Läden/ Buden und das Angebot ist gering dort. Ich habe kein Müsli/Haferflocken mehr und frisches Obst gibt es auch nur selten zu kaufen. Selbst in größeren Dörfern gibt es keine Läden. Auch gibt es wenig Möglichkeit irgendwo zu Frühstücken oder zu Essen.

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In Kuhlo einem recht großen Bergdorf gibt es ganz gute Äpfel.

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Als ich mir morgens welche nachkaufen möchte hat der Laden noch geschlossen. Hinter Kuhlo geht es so richtig in die Berge. Die Straße wird schlechter und schlechter. Es geht immer nur bergauf, die Strasse ist mit meinem Gepäck eine Herausforderung. Ich treffe zwei russische Radler die auf dem Weg nach Batumi sind.

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Ich bin froh das Patrick mein Begleiter ist und wir uns so gut verstehen.

Bis zum Goderdzipass (2025m) sind es fast 40km die es nur bergauf geht. Die letzten 30km werden immer holpriger und Strassenbelag fehlt vollständig. Es ist eine Schotterpiste.

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Ich komme oft an meine Grenzen. Oft steige ich ab und  schiebe. 90% der Strecke kann ich jedoch im 1. Gang fahren. Wieder mal bin ich ohne Frühstück gestartet weil es am Vortag nichts zu kaufen gab. Ohne Frühstück fehlt mir einfach die Kraft. Zur Passhöhe sind es noch 10km mit 500 Höhenmetern. Da nach 3-4 km sitzen Männer vor einer Holzbude mit Gläsern in der Hand. Hurra hier gibt es was zu essen.

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Ein Eierkuchen mit Wurst und Cay. In der Bude stehen ein paar Tische mit kleinen Schemeln. Auf einem Holzofen wird das Essen zubereitet. Ebenfalls ist ein kleiner Laden darin. Nun ist er Pass kein Problem mehr.
Oben angekommen erfreue ich mich an der tollen rundum Sicht.

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Es ist klares Wetter mit einer weiten Sicht. Als Belohnung leiste ich mir ein Zimmer im Hotel auf dem Pass und mache sofort noch einen ausgiebigen Spaziergang bis zum Sonnenuntergang. Bergab geht es auch noch mal 25 km auf der Schotterpiste.

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Im Flusstal angekommen ist die Straße wieder geteert. Auf der einen Seite Bäume und Felder und auf der anderen Seite karges Land, Steppe. Um mich herum in der Ferne immer die Berge einige auch Schneebedeckt. In Akhaltsikhe ein Ruhetag. Ich besuche das Castel und die Festung, die in den letzten Jahren restauriert wurden.

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Auch gibt es im Umfeld ein paar schöne Häuser die im alten Stiel gebaut sind. Immer öfter habe ich jetzt regen Tage und die Temperaturen gehen zurück. Der Herbst ist hier schon fortgeschritten die Landschaft ist farbenfroh.

 

 

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