Juli - Oktober 2017 - Indonesien

Mit der Mittagsfähre geht es nach Indonesien. Im Hinterkopf den Termin das Caroline meine Freundin im August

mit dem Fahrrad nach Bali kommt. Travel Agenturen die mir Auskunft über die Pelni Schiffe geben finde ich in Dumai keine. Die Pelni Agenturen sind nur in den Abfahrtshäfen zu finden. Da ich noch etwa 3.500 km vor mir habe überlege ich ob es nicht besser ist das Caroline nach Jakarta kommt. Das sind etwa 1.800 km. Sie ist einverstanden und bucht ihren Flug nach Jakarta. Indonesien ist wenig strukturiert erinnert mich an Indien.

Gerade wird hier Idul Fitri das Ende des Ramadan gefeiert was10 Tage dauert.

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Die Leute sind traditionell gekleidet Familien treffen sich und feiern. Mit unserem Weihnachtsfest zu vergleichen. In den Orten gibt es große Zelte wo die Menschen feiern. Oft werde ich zum Essen eingeladen.

Beim Mittagessen lerne ich Yono kennen der mich in seine Familie ein läd. Wir sitzen bei ihm auf der Terrasse vor den Haus. Bald sind viele Nachbarn und Kinder da. Yonos Schwiegervater ist Priester, die Kirche neben dem Haus. Die ganze Familie fährt am Abend in Urlaub nach Bukittinggi und schwärmt vom Maninjau See in den Bergen.

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Sie überlassen mir das Haus, versorgen mich mit Essen, in der Kirche schlage ich mein Nachtlager auf. Zum Abschied schenken sie mir einen Umschlag mit Geld und ein traditionelles Batik Hemd aus der Region. Das hat mich sehr berührt; diese Herzlichkeit ; und zu spüren das es von Herzen kommt. Oft denke ich an diese berührende Begegnung. Danke an die Familie.

 

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Meine Route geht auch nach Bukittinggi und den Maninjau See von dem so viele schwärmen. Es wird hügelisch und bergisch mit teils steilen Rampen. Duch das Idul Fitri ist in Bukittinggi die Hölle los. Es ist schwer eine günstige Unterkunft zu finden. In einem einfachen Hotel darf ich für 100.000 Rupie (7 €) auf dem Flur auf einer Matratze schlafen. Am anderen Tag finde ich dann etwas ausserhalb ein günstiges Zimmer.

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Der Weg zum Maninjau See ist anstrengend zuerst durch Reisfelder und kleine Bergdörfer auf den Gipfel. Wo ich mit einer beeindruckenden Aussicht auf den Kratersee belohnt werde. In einem der Bergdörfer treffe ich David der sogar etwas Deutsch spricht.

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Im Dorftreffpunkt, eine kleine offene Holzhütte, gibt es frischen Yoghurt vom Bauern mit braunem Zucker im Bambusrohr. Fabelhaft......!! Am Himmel ziehen immer mehr dunkle Wolken auf. Es sieht nach Regen aus. Geniesse deshalb den Ausblick nicht so lange da es von 1.100m in 44 Spitzkehren auf 490m nach unten geht. Bei Regen wäre das kein Vergnügen wegen dem Rutschen der Bremsen mit dem vielen Gewicht. Es tröpfelt leicht als ich unten ankomme.

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Direkt am See abseits der Strasse finde ich einen einfachen Bungalow und kann, da ich der einzige Gast bin, einen guten Preis für ein paar Tage aushandeln. Ich lerne Zalino (Spitzname Stachelschwein) kennen der ein Restaurant und eine Farm betreibt. Er ist Jäger daher der Spitznahme. Die Wildschweine sind hier eine Plage da sie die Reisfelder verwüsten. Jedes Wochenende kommen hunderte Jäger um die Schweine zu jagen. Da die Moslems kein Schwein essen werden die Schweine danach in einer Grube verscharrt. Auf seiner Farm pflanzt er zur Zeit 1000 Soursop (Stachelannone) Bäume. Diese Früchte sind ein natürliches Mittel gegen Krebs.

Bald lerne ich eine Besonderheit dieser Gegend kennen den

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Teh Telur ( Tee mit aufgeschlagenem Entenei , Zucker, Vanille und Limette) sehr nahrhaft und köstlich. Wo ich es bekomme gehört es zu meinem Frühstück.

In Padang versuche ich noch mal was über die Pelni Fähren in Erfahrung zu bringen. Über Christin eine Bekannte von mir und ihren indonesischen Freund, die in Sanur leben erfahre ich das das Pelni Schiff Padang – Jakarta nur an Weihnachten verkehrt. Auch ihr indonesischer Freund konnte es nicht über die Internetseite herausfinden sondern hat bei Pelni angerufen. Das bedeutet die restlichen 1.400 km werden gefahren. Kein langer Aufenthalt an schönen Orten.


Auf den Strassen in Städten Chaos, jeder drängelt möchte weiter kommen. Parken in zweiter Reihe. Aus zwei Spuren vier machen das kann nicht gut gehen. Der Verkehr kommt zum erliegen nichts geht mehr. Oft dauert es lange bis der Knoten gelöst ist. Das ist Indonesien.

An einem Hafen liegt eine Fähre die gerade Autos und Motorräder auf nimmt. Versuche heraus zu finden wo sie hin geht was mir nicht gelingt da die Verständigung nicht funktioniert.

Es geht immer nur bergauf und bergab. Die Strassen sind Kraterpisten oft fehlt der Asphalt, grober Schotter. Sie werden teils immer schlechter.

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Bei einem Stop am Meer werde ich von einer Familie zum essen eingeladen bevor es weiter geht. Fischer sind gerade dabei ihre Netze zu flicken. Die Strände sind nicht sehr einladend oft ist alles sehr herunter gekommen und der Müll ist überall.

Nun geht es in die grüne Hölle ins Landesinnere. Steile Anstiege, ich komme an meine Grenzen.

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In diesen abgelegen Gegenden sind die Unterkünfte heruntergekommen, verlottert wirklich übel viel zu teuer. In Air Haji gibt es nur eine Unterkunft und es wird dunkel. Der Preis ist überteuert, verhandeln lässt sich nicht mit der Besitzerin. Sie weiß natürlich das es weit und breit für mich keine andere Möglichkeit gibt. Ich zahle den Preis für die schäbige, schmutzige Bude. Ich fühle mich verarscht bei diesen Preisen. Wenn es so weiter geht werde ich wohl öfter das Zelt nutzen oder dieses Land früher verlassen als ich dachte.

Die letzten Tage begleitet mich überall der Duft der Durianfrüchte (Stinkefrucht) die zur Zeit geerntet wird und an den Strassen verkauft wird. Viele mögen diese Frucht nicht ich mag sie sehr. Das Fruchtfleisch hat einen unvergleichlichen Geschmack und erinnert an Walnuss und Vanille, jedoch mit einer kräftig fruchtigen Kopfnote und einem deutlichen zwiebligen Geschmacksanteil, eben ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.

Dieses stetige rauf und runter und der Stress pünktlich in Jakarta zu sein um Caroline ab zu holen, nimmt mir meine

Gelassenheit und Entspanntheit. Ich schaffe gerade mal 60 - 70km am Tag, diese steilen Rampen (20-30%) gehen an meine Kräfte.

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Auf dem Weg nach Bengkulu treffe ich auf eine Fahrradgruppe die eine Rundtour von 5000km macht. Organisiert von der Regierung. Adi der Leiter der Tour kommt später noch mal zurück und fragt ob er ein Interview mit mir machen darf. Wo gegen ich nichts ein zu wenden habe. Wir tauschen unsere Kontakte aus.

In Bengkulu schaue ich mir ohne Gepäck die Umgebung an.


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Lerne dabei Gregorius kennen mit dem ich dann den Tag unterwegs bin. Auch Adi ist mit seiner Gruppe zu dieser Zeit in Bengkulu und er holt mich zum Dinner ab. Ein schöner Abend mit der Gruppe im Restaurant von Jerome ein Deutscher der hier lebt und Familie hat. Im Gespräch mit ihm erfahre ich wie er hier hängen blieb . Er erzählt das er in die Berge zum Kaffeebauern fährt um den bestellten Kaffee fürs Restaurant ab zu holen. Auf meine Frage ob ich mit kann bekomme ich ein spontanes ja.

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Am nächsten Tag geht es mit Motorrad in die Berge. Vom Kaffeebauer erfahre ich viel über den Anbau.

Bevor wir wieder zurück fahren gehen wir noch an einem Wasserfall in der Nähe schwimmen. Den ganzen Tag waren wir unterwegs durch Kaffee- und Teeplantagen.

Jetzt wird es Zeit sich wieder auf den Weg nach Jakarta zu machen. Früh genug bin ich da habe noch einige Tage Zeit bis Caroline ankommt.

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Im Hostel lerne ich Franziska kennen eine Künstlerin aus Dresden die mit Mann und Sohn in Yogyakarta lebt. Sie hat gerade eine Ausstellung in Jakarta.

Wieder entspannt und gelassen warte ich auf meine Freundin. Bemerke wie die Schwere in meinem Körper von mir abfällt. Nehme voll am Leben teil was mir gut tut.

Ole....., Ole......

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Caroline kommt an. Freue mich natürlich sehr!!! Wir relaxen ein paar Tage in einer schönen Unterkunft mit Pool. Bei einem Gespräch über die Route kommen wir auf den Einreisestempel zu sprechen. Frage sie was eingetragen ist, sie sagt 4.August. Später wird mir erst bewusst das das ja das Einreisedatum ist und sie ihr 60 Tage Visum gar nicht eingetragen bekam. Wir prüfen noch mal wobei wir feststellen das sie nur ein Visum on Arival am Flughafen eingetragen haben. Das bedeutet nochmal zur Immigration, zuerst die naheliegendste in der Stadt. Hier ist die Änderung nicht möglich. Wir müssen nochmal auf den Flughafen. Es scheint öfter vor zu kommen denn hier weiß jeder direkt bescheid was wir wollen. So das ist geklärt damit kann sie erst mal 60 Tage bleiben.


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Am anderen Morgen beladen wir die Räder und versuchen auf möglichst verkehrsarmen Strassen aus Jakarta raus zu kommen.

Es ist heute sehr heiß und wie immer Chaos und die Abgase auf den Strassen. Caroline hat richtig Probleme damit ihr geht es nicht gut damit. Zum Glück noch vor Dunkelheit erreichen wir Bogor. Hier bleiben wir einige Tage da ich die Prozedur meiner Visa Verlängerung durch führe. Nicht so einfach in Indonesien und das jeden Monat. Das ganze dauert von Donnerstag bis Mittwoch. Donnerstag Antrag stellen; Montag für Fingerabdrücke und Foto; Mittwoch das Visum abholen alles immer in der Immigration. Es könnte einfacher gehen.

Caroline macht alleine eine Fahrradtour und kommt ganz entkräftet zurück. Ihr geht es nicht gut. Mit Bus und Taxi erkunden wir die Umgebung.

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Es ist Independence Day in Indonesien auf den Strassen und in öffentlichen Einrichtungen wird gefeiert. Ähnlich

unserem Karneval. Die Reisernte ist im vollen Gange. Der Reis wird mit einer Trommel gedroschen das Reisstroh mit Motorrad zu einem Sammelplatz gebracht. Bald erreichen wir die Küstenstrasse hier wird viel Gemüse angebaut.

Es geht in die bergische Küste, rauf und runter. Sehr steile, lange Anstiege. Auch bei mir ist die Grenze erreicht. Nichts geht mehr. Wir halten einen Kleintransporter an der uns dann gerne mit nach Karangbolong nimmt. Wir sind wieder am Meer. Hier gibt es keine Unterkünfte was uns veranlasst das Zelt zu nehmen. Am nächsten Abend schlafen wir in einer kleinen Moschee eines abgelegen Fischerdorfes.

Für Caroline ist diese Reiseart nicht das Richtige, zu anstrengend, sie quält sich durch die Tage. Wir suchen eine Lösung.

In Yogyakarta verbringen wir einige Tage. Eine saubere gepflegte Stadt mit einem gewissen Flair. Auf der Strasse lernen wir Canto mit seiner Fahrradrikscha kennen der uns ein kleines gutes Gästehaus mit Pool empfiehlt was nicht so teuer ist. Er gibt uns gute Tips auch für ein super vegetarisches Restaurant das Milas , wo wir einige male zum Dinner einkehren.

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Wir besuchen den Borobudur Tempel was uns auch nach Ankor Wat noch sehr begeistert. Froh sind wir uns doch für den Besuch entschieden zu haben. Einen Tag sind wir mit Cantos Rikscha unterwegs der uns die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zeigt. Es gibt viele Batik Ateliers in der wunderschönen Altstadt.

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Da wir schon das Ticket für den Prambanam Tempel in Borobudur mit gekauft haben hat Caroline eine super Idee.

Wir starten sehr früh um noch am gleichen Tag die Tempel besuchen zu können. Verstreut in der Umgebung gibt es noch einige andere Tempel die wir uns am anderen Tag noch ansehen.

Der Highway der nach Surakarta (Solo) führt ist unsere einzige Möglichkeit. Durch die vielen LKW und Busse jedoch gefährlich, sie schneiden uns oft, drängen uns auf den unbefestigten Seitenstreifen. Vom Highway haben wir genug und nehmen kleine Nebenstrassen. Diese werden jedoch immer schlechter. Plötzlich kracht es in meinem Hinterrad, sofort ist alle Luft raus.

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Ein sehr grosser Dachnagel hat Mantel und Schlauch zerfetzt. In einer nahe gelegen Motorradwerkstatt dachte ich sie könnten den Mantel vulkanisieren,was jedoch nicht möglich war. Bleibt mir nur diesen mit einem normalen flicken von innen zu reparieren. Einen Ersatzschlauch habe ich dabei.Die kleine Nebenstrasse ist zwar nicht immer gut aber es gibt kaum Verkehr. Ich geniesse es. Caroline geht es nicht gut, sie findet keinen Zugang zu dieser Reiseart, quält sich damit, funktioniert nur noch. Sie kann so nicht weiter machen.

Mir nimmt es auch die Freude wenn ich sehe wie sie versucht durch zu halten. Sie hat meine volle Hochachtung dafür das sie es ein zweites Mal versucht hat mit mir meine Reise weiter zu machen. Ziehe den Hut vor ihr. Das ist sehr mutig und eine Anerkennung wert.

Wir fahren noch bis Probolinggo um einen Bus nach Cemorol Lawang zum Bromo, ein noch tätiger Vulkan, zu nehmen. Wir lernen Nico und Jule kennen mit denen wir um 2.00 Uhr in der Nacht zum Trekking starten, um den Sonnenaufgang am Bromo zu erleben. Ein Erlebniss der besonderen Art.

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Die Fotos sprechen für sich. 10 stunden waren wir unterwegs. Durch die bewaldeten Berge, die Lavawüste, bis zum Krater und zurück ins Bergdorf.

Uns beiden ist klar das Caroline so nicht weiter machen kann. Wir nehmen von Probolinggo einen Bus nach Bali und werden weniger mit dem Fahrrad machen. Nach Mitternacht werden wir an einem Busterminal etwa 20 km von Denpasar in der Pampa rausgelassen. Eine Erfahrung der besonderen Art nach 14 stündiger Busfahrt. Zum Glück finden wir in der Nähe eine Unterkunft. Am nächsten Tag geht es nach Denpasar. Als Babaji Devotee hat Caroline Beziehungen zum Babaji Ashram von Bheru Baba der uns eine Unterkunft im Ashram gewährt. Unsere Verlängerung der Visa steht an, also zuerst zur Immigration. Dann geht es mit den Fahrrädern nach Sanur und anderen tags nach Kuta.

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Am Wochenende treffen sich einige Babaji Anhänger zu einer Feuerzeremonie in den Bergen an einem Wasserfall wozu wir eingeladen sind.

Mit Fahrrad geht es nach Ubud. Hier in Bali ist fast jedes Haus ein Tempel für sich. Großfamilien leben zusammen. Jeden morgen wir den Göttern geopfert.

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Die Opfergaben werden entweder auf einen Schrein oder auf die Erde mittig zur Tür verlaufend niedergelegt.Sie werden jeden Abend erneut gebastelt und zusammengestellt. Bestehen aus Körbchen von Palmenblättern mit verschiedenen bunten Blumen, Geld, Keksen oder Reis, Räucherstäbchen und Heiligem Wasser.

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Bevor wir eine Unterkunft suchen besuchen wir den Monkey Forest, am Abend schauen wir uns den traditionellen Legong -Tanz an. Tags darauf besuchen wir die verschieden Tempel und Sehenswürdigkeiten. Ubud hat uns sehr gefallen.

Mit den Rädern wollen wir auf die Insel Lembogan. Früh starten wir nach Sanur von wo aus viele Boote fahren.

Keines der Boote will uns mit den Räder mit nehmen. Frustriert klappern wir alles ab.

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Ein Boot nimmt uns mit auf die Insel Nusa Penida . Spontan nehmen wir an. Dies sollte wohl so sein. Eine noch wenig berührte Insel vom Tourismus traumhaft ruhig, urgemütlich. Die Bewohner leben vom Fischfang und Algenanbau. Wir haben einen wundervoll, entspannten, relaxten Tag. Am nächsten besuchen wir noch Tanah Lot.

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Von Bheru Baba sind wir zur Opferzeremonie und dem einige Tage später stattfindenden Navaratri, in den Ashram

in seinen Heimatort in den Bergen, eingeladen. Dies Opferzeremonie findet um 12 Uhr nachts statt. Dabei wird ein Schwein auf einem Altar geschächtet um das Blut zu opfern. Das hinduistische Navaratri ist 10 Tage beten, Rituale und Fasten.

Unser nächstes Ziel Pandang von wo die Fähre nach Lombok geht.

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Lombok empfängt uns mit Regen der uns den Tag begleitet. Auf kleinen Strassen mit wenig Verkehr geht es die Küste entlang wo wir in einem noblen Resort zwei Tage verbringen. Caroline ist mit ihren Kräften am Ende, ihr Körper rebelliert, sie möchte zurück fliegen. Nach Neuseeland möchte sie nicht mehr mit kommen. In einem ausgiebigen Gespräch finden wir eine Lösung. Mit den Rädern fahren wir zurück nach Bali und fliegen gemeinsam nach Neuseeland wo wir noch 26 Tage mit einem Camper unterwegs sein werden.

Gesagt getan wir buchen über Sydney einen Flug nach Christchurch. Ich nehme mein Fahrrad mit, Caroline lässt ihres und das meiste Gepäck in Bali und fliegt dann zurück über Bali.

Mit dieser Entscheidung geht es uns gut.

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Mit einem Boot geht es nach Gili Air wo wir einige Tage verbringen schnorcheln und mit den Rädern die Insel erkunden. Hier gibt es keine Autos/ Motorräder nur Pferdekutschen und Fahrräder.

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Da wir noch etwas Zeit bis zu unserem Abflug haben bleiben wir noch einige Tage auf Lombok was uns beiden besser gefällt als Bali. Wir lernen eine nette Familie aus dem Elsass kennen die mit 2 Kindern auf Weltreise ist.

 

 

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