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01. August 2015 - Serbien

Die Landschaft wird abwechslungsreich. Große Sonnenblumen Felder strahlen mich an. Goldgelbe Getreide Felder bis an den Horizont. Weintrauben reifen in der Sonne. Aprikosen und Pfirsiche werden geerntet. Diese schmecken direkt vom Baum am besten.

Ich fahre wenig befahrene Wege und Straßen und erfreue mich an dem was hinter der nächsten Biegung kommt. Es überrascht immer das es noch Neues gibt. Die Donau ist wunder schön nur die Schnacken und Mückenplage macht das Zelten am Abend ungemütlich. Zum Zelten fahre ich von der Donau weck. Es sind die Donauauen und die Hitze die für die  Mückenplage sorgen. Schön ist es sich ab und zu mal eine Abkühlung in der Donau zu nehmen. Ein Gewitter in der Nacht bringt mal für 2 Tage etwas Abkühlung danach gehen die Temperaturen am Tag oft auf 38° - 40° ich fahre morgens etwas früher und mache eine längere Pause am Mittag.

Die Leute sind interessiert wo ich her komme und hin will. In manchen Orten sind noch Beschädigungen der Kriegswirren zu erkennen. Viele Häuser stehen leer und sind am zerfallen. Überall begegnen einem wilde Müllkippen. Die Fahrradwege sind jetzt kleine Straßen mit wenig oder gar keinem Verkehr. Der Zustand ähnelt einem Flickenteppich. Manche Straße ist nur einseitig geteert dann geht es plötzlich auf Schotter über.

Von Backa Palanka bis Novi Sad gibt es keine Möglichkeit außer der Hauptstraße was mit den vielen Lastwagen auch kein Vergnügen ist. Es wird hügeliger mit steilen Anstiegen. Die Anstrengung lohnt sich, bin ich oben gibt es meist einen weiten Blick ins Land. Mein nächstes Ziel ist Belgrad.

BelgradBelgrad

Eine Stadt die zuerst trist und grau auf mich wirkt. Ich bleibe dann doch noch einen Tag und schaue mir genauer die Stadt an wodurch sich vieles verändert.

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Mein nächstes Ziel ist Rumänien. Kurz vor der Grenze stürze ich mit dem Fahrrad und blute aus dem Ohr. Ich fahre zurück in den nächsten Ort und suche am Tag darauf einen Arzt auf der mir ein paar Tage Ruhe vorschlägt. Drei Tage später geht es weiter.

 

13. Juli 2015 - Kroatien und Serbien

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Hier ändert sich die Landschaft es wird bergisch. Wir fahren durch Weinfelder und Obstplantagen. Ein Unwetter verändert die Temperaturen wir haben nun nur noch 25 – 26° was das Fahren angenehmer macht obwohl der Himmel uns manchmal eine unfreiwillige Dusche beschert.

In Serbien hören die Fahrradwege auf es geht auf Straßen weiter die auch mal nur eine Seite geteert haben.
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Es geht nun darum kleine Nebenstraßen zu finden was nicht immer möglich ist. Über Sombor, Vukuvar und Novi Sad geht es nach Belgrad. Die Aprikosen und Pfirsich Ernte hat begonnen und unsere Stopps werden häufiger da die Früchte am besten frisch vom Baum schmecken.

 

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