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Dezember 2016 - Vietnam

Einige Zeit beschäftigt mich noch das meine Freundin Caroline die Reis ab gebrochen hat. Ich habe mich so sehr darauf gefreut es mit ihr teilen zu können. Am ersten Tag nach ihrer Abreise wird alles besser. Die Küstenorte strahlen eine entspannte Gemütlichkeit aus und das Meer ist sauber und glasklar. So hatte Caroline es sich vorgestellt nun ist es da. Es sollte wohl nicht sein. Sie wird es wo anders noch mal versuchen. Entlang der Küste führt eine kleine Nebenstrasse nach Norden. Hier finde ich das was ich im Moment brauche absolute Ruhe. Die Strände und das Meer sind hier traumhaft schön.

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In den kleinen Fischerdörfern schau ich oft den Fischern zu wie sie die Netze flicken oder sich zum Fischen vorbereiten.

In diesem Küstenabschnitt gibt es einige Ressorts die jedoch teilweise geschlossen sind oder keine Gäste haben. Ein Geheimtip für Ruhesuchende. Bei längeren Pausen um die Mittagszeit nutze ich das herrlich türkisblaue Meer zum Schwimmen auch bleibe ich schon mal bis zum Abend und übernachte dann am Strand.

Die Besitzerin eines Ressorts erzählt mir das sie sich auf die Saison vorbereiten die ab Weihnachten beginnt und das dann alle Bungalows ausgebucht seien. Die Saison geht bis Ende April. Mir ist es recht so ich habe die wunderschönen Strände für mich. Im Hinterland der Küste wird die Drachenfrucht angebaut.


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Gerade ist Erntezeit und die Früchte werden in großen Fruchtzentralen, welche Chinesen betreiben, verpackt und in alle Welt versandt. Ich glaube die Drachenfrüchte werden das ganze Jahr über geerntet da es Felder mit reifen Früchten gibt und welche mit frischen Blüten.

In Phan Thiet erlebe ich den Tourismus ich suche mir eine Unterkunft am Meer, bleibe ein paar Tage und erkunde die Umgebung.

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In den Dünen von Mui Ne lerne ich Patrick und Natali aus Deutschland kennen die seit Monaten mit Rucksack unterwegs sind.

Das Essen in Vietnam ist ausgezeichnet und die Auswahl groß.Meist esse ich recht günstig an den Strassenküchen. Auf kleineren Strassen geht es landeinwärts wo kaum noch Touristen zu finden sind. Viele Kautschukwälder und Palmenhaine , vorbei an einem großen See, das Tri An Reservoir. Wollte ich diesen umrunden hätte ich 700 km zu fahren.

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In Vinh An finde ich netten Kontakt zu den Einheimischen, bekomme wieder mal nützliche Tips was die Umgebung zu bieten hat.

Bevor es wieder nach Cambodia geht schaue ich mir noch das religiöse Zentrum, so was wie den Vatikan, der Cao Dai Religion an, welches in Tay Ninh ist.

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Viele Touristen besuchen diesen Ort um am Mittag, von der Galerie des Tempels den Gottesdienst zu erleben. Zum Abendgebet, um 18.00 Uhr, besuche ich den Tempel da dann keine Touristen mehr da sind. Ich werde in die Rituale des Gottesdienstes eingewiesen und darf mit in den Tempelbereich. Dieses sind die schrillsten, farbenfrohesten Kirchenbauwerke der Welt. Die Religion ist in Vietnam sehr verbreitet.

Es ist zu umfangreich über die Religion was zu erzählen gute Informationen gibt es im Internet.

Auf dem Gelände gibt es einen schön angelegten Park in dem viele Frauen ganz in weiß gekleidet arbeiten. Nach dem ich auf einer Bank meditiert habe bekomme ich von einer der Frauen ein eisgekühltes Getränk angeboten. Bald gesellen sich weitere Frauen dazu und mir wird noch was zu essen gereicht.

Um nun wieder nach Cambodia zu kommen habe ich zwei Grenzübergänge zur Auswahl. Ich entscheide mich für den weniger bekannten Tan Binh – Xa Mat da ich hierbei Nebenstrassen fahren kann.

November / Dezember 2016 - Vietnam

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Ha Tien ist der nächste Ort nach der Grenze. Wir bleiben an der Küste bis Rach Gia. Hier entstehen die Urlaubsorte der Zukunft. Vieles befindet sich noch im Aufbau.

Wir nahmen an wir könnten über die vielen Arme des Mekong , die hier im Delta ins Meer fliessen, mit einem Boot Richtung Saigon schippern.

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Die Bootsverbindungen gibt es leider nicht mehr.

Viele Dörfer sind in den Fluss gebaut mit Kanälen zwischen den Häusern. Früher hat das Leben sich hier abgespielt. Das gibt es leider immer weniger. Es wurden Highways gebaut und die haben die Boot verdrängt. Viele haben heute einen Roller oder ein kleines Moped. Die Vietnamesen sind freundliche liebevolle Menschen. Sie suchen den Kontakt was jedoch oft an den Sprachschwierigkeiten scheitert. Die Sprache ist nicht so ganz einfach da es oft nur an der Betonung liegt und dann was ganz anderes bedeutet.

Wir kommen nach Can Tho wo wir uns für 3 Stunden ein Longtailboot mieten und früh um 5.30 Uhr zum Floating Market fahren um dem bunten Treiben auf dem Mekong zu zu schauen. Wir erfahren das es hier auch immer weniger Händler gibt und dieser Markt wahrscheinlich auch am sterben ist.

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Das was ich mir von Vietnam vorgestellt habe geht so langsam verloren. Es ist schade aber auch hier wollen die Menschen sich weiter entwickeln und nicht stehen bleiben. Das Leben ist hart genug hier.

Mit dem Boot fahren wir in die Kanäle um zu sehen wie das Leben hier ist. Auf dem Fluss findet nicht mehr viel Leben statt.

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Es bleibt also nur die Möglichkeit mit dem Fahrrad durchs Delta. Viele Flussarme überqueren wir, einige auch mit Fähren. In Vinh Long setzen wir mit einer Fähre über auf An Binh, eine der Flußinseln im Mekong. Übernachten in einem der viele Homestays in einer Bambushütte.

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Viele Touristen kommen hier her um mit einem gemieteten Fahrrad die Inseln zu erkunden. Es gibt verzwickte Wege aber keine Karte. Manchmal eine Hinweistafel am Wegesrand. Nicht so einfach da raus zu finden. Wir schaffen es und fragen öfter nach dem Weg. Über My Tho weiter im Delta geht es nach Saigon heute Ho Chi Minh.

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Von dort fliegt Caroline zurück nach Europa. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen aber es war wohl das beste. Sie wird mich des öfteren auf meiner Reise besuchen jedoch ohne Fahrrad.

Nach Beantragung meines Thailand Visums in Saigon fahre ich mit einem Boot nach Vung Tau an der Küste. Somit brauchte ich mich nicht auf den überfüllten Strassen aus Saigon raus zu quälen was kein Vergnügen ist.

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Eine Fahrt durch Mangrovenwälder zum Meer auf dem Boot war viel entspannter. Von Bruce der seit 12 Jahren in Vung Tau lebt erfahre ich das diese Bootsverbindung im Dezember auch eingestellt wird.

 

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